The Theory of Leisure

You know what happens, every time I have some free time? Some time I could invest doing all the things I want to do when I don’t have the time?

I just do nothing. I hang around, play a bit of piano just to not feel so lazy and then I stay in bed or on my couch all day, surfing through the internet, watching videos and I don’t even get dressed properly. I feel stinky and take my time thinking about how horrible it is to do nothing at all. But still I can’t move my ass to at least get a shower.  I have all day, I might take a shower later. But the truth is: you don’t. The moment you realize you have nothing to do you get paralyzed. The only way to get out of bed is calling a friend to come over, but even then I stay in bed as long as possible, only to feel stinky, dirty and absolutely tired when my friend is here.

If at least I felt better the next day, in some way relaxed and ready to work again. But no way, the next day I feel lousy, even more tired before and have a bad conscience. You know what? I just can’t cope with leisure. Thats why normally I have two jobs and work 7 days a week. It’s kind of sad I can’t even enjoy my holiday and think all day about “Just drop in at work, just to see how everything’s going and if they need my help”.

I’m afraid I’m a workaholic….

Eigentlich tut uns das alles nicht gut

Wir Menschen legen soviel Wert auf unsere neue Technik, sind so begeistert von ihr, so überzeugt von ihrem Nutzen, davon, dass es das Leben besser macht. Aber tut sie das wirklich?

Die letzten drei Tage habe ich meinen PC (Abgesehen von jetzt natürlich) exakt einmal angefasst, und das nur, um mich auf der Seite meiner zukünftigen Uni anzumelden, was frustrierender Weise nichtmal geklappt hat. Hat mir was gefehlt? Habe ich dem irgendwie nachgetrauert?

Gut, ich gebe zu, ganz ohne Technik habe ich natürlich nicht gelebt, selbst wenn man backofen, Glühbirnen und Verkehrsmittel mal als Selbstverständlich ansieht. Handy, Fernseher, all das gehörte trotzdem ein bisschen dazu. Aber wir verfallen diesen Geräten immer mehr. Wenn ich mit jemandem am Tisch sitze und ich weiß nicht, was ich sagen soll oder worüber ich reden soll? Macht nichts, eben ist eine wichtige Email angekommen, direkt auf mein Handy, die ich natürlich direkt ausführlich beantworten muss, es tut mir ja so Leid! Aber vielleicht verpassen wir damit das Gespräch unseres Lebens, oder eine tolle neue Freundschaft? Denn ganz ehrlich, fangen wirklich alle Freundschaften direkt mit einem perfekt angeregten Gespräch an?

Wir sitzen vorm PC, chatten mit Menschen, die wir vielleicht nichtmal persönlich kennen und vergessen die Familie. Oder wir chatten stundenlang mit Schulfreunden, die man seit Wochen nicht gesehen hat, denn „sie haben ja keine Zeit“. Die Menschen verfremden imme rmehr (ich drifte ins philosofische ab, aber das kennt man von mir ja). Wenn ich mich für einen Kurs anmelden möchte, sei es Yoga oder Karate, Golf oder Fußball, dann am liebsten über Internet.  Anrufen ist im Notfall noch gerade ok, wenn denn die Mutter mahnend daneben steeht. Aber vorbeigehen, persönlich mit einem Menschen darüber reden? OH MEIN GOTT!

Bescheuert.

Ich habe die letzten drei Tage endlich mal wieder richtig genutzt. Wieso? Ich glaube, ich finde langsam einen gesunden LEbensrhythmus trotz ungesunder Arbeitszeiten (mist nur, dass sich das Dank Studium in 2 Monaten alles wieder ändert). Ich habe erkannt, dass es „keine Zeit“ nicht gibt, wenn man die Zeit hat, den Rechner hochzufahren und auf Facebook, wordpress, myspace und youtube rumsurft. Stattdessen habe ich einen halben TAg am BAhnhof verbracht (lange Geschichte *seufz*), habe gearbeitet, und das sicher nicht zu knapp =) (was ich in diesem Fall sehr positiv finde), habe eine Freundin in ihrer neuen Wohnung besucht, habe einen Sporttag mit einer Freundin eingelegt, habe einen wundervollen Cocktail-Filme Abend gemacht, war shoppen….. und das alles in der selben Zeit in der ich sonst „keine Zeit“ hatte, denn meine Arbeitszeiten sind die selben geblieben. Und wenn mal keiner Zeit für mich hatte hat ein schönes altes Buch den PC ersetzt. Und soll ich euch was sagen? So von grundauf ausgeglichen und durch und durch unzerstörbar gutgelaunt sowie absolut motiviert war ich wirrklich schon lange nicht mehr! Und das trotz akuten Schlafmangels.

Also, was mache ich eigentlich schon wieder vor diesem Klops? nunja, ganz ohne geht es heute leider doch nicht. Emails checken, auf der Uni-Homepage anmelden um letztendlich dochmal einen Stundenplan zu erhalten, mit einer Freundin ihren Besuch bei mir planen (man hat eben doch nicht alle Handynummern, die man gerade braucht^^)

aber jetzt gehts ab ins Bett und morgen wird wieder gelesen =)

Früher Herausforderung, jetzt Ikea

Eigentlich ist es ja deprimierend. Was früher ein Grund für absoluten Stolz war und ein Beweis für Handwerkliches Können bringt jetzt nur noch ein müdes Lächeln. Wer kann bitte keinen Schrank mehr bauen seit Ikea? Schrauben in vorgefertigte Löcher drehen, am besten beides noch durchnummeriert, damit auch ja nichts schief geht. mittlerweile steht schon rechts und links auf zwei völlig unterschiedlich aussehenden Teilen, aber es könnte ja Menschen geben, die nicht wissen, welches wohin kommt.

Wenn ich also stolz sage: den Schrank habe ich ganz alleine aufgebaut, dann kommt nur ein höfliches Lächeln (höflich, aber keinesfalls mehr) und man sieht förmlich wie derjenige denkt: boah, du kannst nen Schraubenzieher richtig rum drehen! Herzlichen Glückwunsch… Und tatsächlich, die größte Herausforderung bei Ikea besteht, vorausgesetzt man hat einen Karton erwischt, in dem nichts fehlt, den Karton aufzubekommen. Zumindest wenn man sich brav an den „nicht mit scharfen Gegenständen öffnen“ Aufkleber hält, was unschuldige blonde Azubinen natürlich und selbstverständlich tun (selbst schuld -.-).

Wenn dann also der Karton mit Leibeskräften aufgerissen wurde und man sich die Teile einmal angeschaut hat braucht man spätestens beim dritten Ikea Schrank keine Anleitung mehr. Das Prinzip bleibt ja doch immer das selbe und mit ein bisschen logisch denken erkennt man auch, dass man die Rückwand einsetzen sollte, bevor alle anderen Teile verschraubt sind und dass man die Regalbretter erst ganz zum SChluss einbauen kann.

Aber, damit einem beim Bauen nicht langweilig wird hat Ikea eine neue Marktstrategie, die den „es fehlt immer eine Schraube“-Voruteilen entgegenkommen soll. Sammelaktion Billy Regal. In jedem gekauften Ikea Schrank-teil ist ein Teil für ein Billy-Regal versteckt. So wird garantiert dass beim Kauf von 40 Inreda Schubladen das Schraubenset für euer Billy-Regal komplett ist. Also kauft, kauft, kauft und lasst euch überraschen =) Zumindest gehe ich davon aus, dass dies das Ziel ist, ich hatte nach 6 Schubladen heute immerhin 5 Schrauben übrig, sehr großzügig!

Ich zumindest sammele jetzt weiter, bin auch gerne zur Tauschbörse bereit!

Wieso ich?

Wieso ist das Leben wie es ist?

Warum bin ausgerechnet ich Tochter meines Vaters, habe zwei gesunde Geschwister und eine gesunde Mutter, lebe in einem süßen kleinen Haus mit Garten, Haustiere, habe einen Freund, der mich liebt, sich um mich kümmert und mir nicht wehtun will, habe Freunde, eine gute Schulbildung, eine sichere Ausbildungsstelle in meinem Traumberuf UND einen Studienplatz an einer renommierten Uni? Wie kommt es, dass ausgerechnet ich einen verständnisvollen Chef habe, der eine Teilzeitausbildung ermöglicht, tolle Kollegen, mit denen das Arbeiten jeden Tag wieder Spaß macht. Warum wusste ich nach dem Abi, was ich machen wollte und was ich gut kann und warum hat sich ausgerechnet bei mir alles gefügt?

Wenn ich die Nachrichten höre oder Nachmittags fern sehe höre ich von Arbeitslosigkeit, von Menschen, die nicht wissen, was sie aus sich machen sollen. Oder Menschen, die es sehr gut wissen, aber keine Chance dazu bekommen. Denen überall Steine in den Weg gelegt werden.

Wer ist „ich“? Ist es nicht komisch, mal darüber nachzudenken, dass in jedem kleinen Ort tausende Menschen leben, die „ich“ sind? Wenn ich jemand anders wäre… dann wüsste ich es ja nicht, denn es würde für das große Ganze wohl kaum einen Unterschied machen. Warum also hat ausgerechnet der Mensch, den ich als „ich“ bezeichne so ein Leben? Hab ich so viel richtig gemacht? Habe ich so viel gute Taten vollbracht, dass ich das verdient habe? Ist es Vorbestimmung? Oder kommt irgendwann der Rückschlag, der Moment in dem sich alles kehrt, in dem ich dann dastehe und nicht mehr weiß, was ich machen soll, wie es weitergehen soll und was ich werden soll, während alle anderen, oder viele andere, sich wieder gefangen haben und ihr Leben neu lenken? Als Ausgleich durch eine größere Macht? Ich halte nichts von Vorbestimmung. Jeder hat sein Leben selbst in der Hand.

Aber manche Dinge kann man nicht planen. Fremde Menschen, Freunde, Familie… sie prägen uns so stark, beeinflussen uns unser ganzes Leben. Manche „ich“s wehren sich dagegen. Aber damit lassen sie sich wieder genauso beeinflussen, denn aus Trotz tun sie das Gegenteil. Wenn ich meinen eigenen Kopf durchsetze und nichts auf die Meinung anderer gebe, dann nur ,weil ich in der Vergangenheit damit gute Erfahrungen gemacht habe und so Selbstbewusstsein erlangt habe. Wenn ich mich traue, einen anderen, ungewöhnlichen Weg zu gehen, dann doch nur, weil Menschen vertrauen in mich hatten und ich somit selbst Vertrauen in mein Können setze – oder als Trotzreaktion auf das Gegenteil.

Wie klein das Wort „ich“ auf einmal ist. Das einzige was uns wirklich, wirklich ausmacht sind unsere Erlebnisse und Erfahrungen, die Menschen um uns rum, die tausende anderen „ich“s.

Wieso also ich?

Aaaaaaaaaaaaaah!

aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah…..

aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah

so habe ich mich heute morgen gefühlt. Nein, eigentlich schon letzte Woche…. oder die Woche davor? Ach, ich weiß es nicht, zumindest schon eine WEile, aber heute kam es raus.

Ich bin ja nun echt nicht pingelig, wirklich nicht kleinlich oder sonst irgendwas. Eigentlich bin ich ein wirklich einfacher und zufriedener Mensch. Oder ich war es zumindest mal, vor langer, langer Zeit.

Ja, doch, wenn ich mich zurückerinnere, sagen wir mal an die 12. Klasse und vorher (jaja, vor langer, langer Zeit…), es war mir so egal, was andere Menschen gedacht haben, oder gesagt haben. Ich mochte mich selbst und ich kannte Menschen, die mich mochten, das hat mir gereicht. Der Rest der Welt konnte mich ja mal! Und dann begann es, es begann alles mit einem Praktikum in einer Tanzschule. Die große Veränderung. Das Ende der alten Frederike und die Geburt der neuen. Eitelkeit.

Eigentlich war es Zufall und zwei unahängige Komponenten verschlangen sich zu einem großen Dilemma. Fangen wir mit der ersten, der eher unwesentlichen an. Zumindest für mein Denken war es die unwesentlichere. Durch den ganzen Stress, das viele Tanzen, schließlich bin ich ja eigentlich die Unsportlichkeit in Persona, und den vielen Stress (doppelt, weil es dank Abi und Vollzeitpraktikum auch doppelt Stress war), habe ich schlicht und einfach rapide abgenommen. Nein, jetzt denkt nicht: oh mein Gott, sie magert ab. Ich habe gesunde 10 Kilo, vielleicht sogar 12 Kilo abgenommen, so genau weiß ich das nicht, und bin von 74 Kilo, die eigentlich eindeutig zu viel waren, bei denen ich aber bis dahin glücklich gelebt habe, auf 64 oder sogar ein bisschen weniger gekommen. Bei meiner Größe eigentlich ein super Gewicht. Gut, Traumfigur würde ich dazu noch nciht sagen, weil mir für meinen Geschmack noch ein bisschen Bauchmuskeln gefehlt haben und ich ein kleines Rippen-Problem habe (ertastet mal eure beiden untersten Rippenbögen. Bei den meisten Menschen liegen diese gerade unter den anderen oder sogar etwas nach innen versetzt. Bei mir stehen sie etwa anderthalb Zentimeter vor, wodurch sie bei so ziemlich jedem Gewicht sichtbar sind und mich sehr schnell komisch proportioniert aussehen lassen, aber gut, sie machen mich zu etwas besonderem.) Aber ich war mit meiner Figur vollends zufrieden. Ich konnte so ziemlich alles anziehen, was ich wollte, auch wenn es relativ eng und figurbetont war. Und ich genoss es. Ich fühlte mich wohl wie nie, bekam Komplimente und fühlte mich noch besser.

so, Komponente Nummer eins: ich fand Geschmack an meinem nicht mehr Moppel-ich. Komponente Nummer zwei war eine Freundin von mir. Naja, sagen wir eher eine „Freundin“, wie sich hinterher rausstellte. Und diese „Freundin“ hatte ganz eigene Wertvorstellungen, in denen Schönheit sehr weit oben stand. Hätte sie mir das einfach so gesagt, hätte ich gelacht und das wäre es gewesen. Aber nein, es war viel heimtückischer. Mit kleinen Komplimenten, kleinen Geschenken (Maskara, Glanzshampoo, Schmuck) wurde mein Denken immer mehr ums gute Aussehen getrieben. Ich fing an, immer mehr Zeit ins gute Aussehen zu investieren (was bei mir, die ich ja schon genervt bin, wenn ich für mein Make-up länger als 10 Minuten brauche, nicht allzu viel heißen will) Ich will jetzt nicht sagen, dass ich in einen Schönheitswahn geraten bin, ganz sicher nicht. Aber ich habe meine kindliche Naivität verloren, dass das Aussehen keine Rolle spielt. Oder zumindest nur eine Nebenrolle.

So, worauf will ich jetzt hinaus? Eigentlich nur eins… Ich habe zugenommen :(:(:( und all die tollen Klamotten, die ich mir letzten Sommer gekauft habe, sehen nur noch halb so toll aus. :( und die Hosen werden auch ein bisschen enger :(

seufz… nur, wie werd ich das wieder los? ich und Diät? ganz schlechte Idee, das einzige, was mich dazu bewegt, weniger zu essen ist a) es gibt kein Essen oder b) ich habe keine Zeit dazu. Naja, so bleibt immerhin die Hoffnung, dass das Studium mir wieder ein paar kleine Kilochens entzieht. dumm nur, dass ich jedes Mal zum Winter hin abnehme, und zum  Sommer hin zunehme -.-

Naja, und so sitze ich jetzt täglich nicht mehr vorm Fernsehe sondern liege davor und mache irgendwelche dämlichen Übungen, die ganz sicher sehr unsexy aussehen und hoffe wieder ein bisschen Muskeln auf- und Fett abzubauen. Aber nichtmal 2 Stunden Klettern haben zu Muskelkater geführt, ich bin höchst deprimiert.

Und ausgerechnet heute, wo ich das erste mal seit Ewigkeiten auf der Wage stand und das Traurige erkannt habe, steigt bei mir eine Grillparty, für die ich auch noch extra einen Kuchen, und noch viel schlimmer, eine Bananasplit-Torte auf absoluter Sahne und Eier-Basis gebacken habe…. :( tja, essen oder nicht essen, das ist hier die Frage.

(ganz klare Antwort: hau rein! Abnehmen kannst du morgen auch noch)

Tod und Verderben!!!! oh, ne, doch nicht.

Sie wusste, sie war allein zu Hause, deshalb machte sie abends alle Fenster im Erdgeschoss zu und lies die Rolläden runter. Nachdem in der Nachbarschaft schon öfter Einbrüche gewesen waren, auch wenn die entsprechende Familie immer Urlaub gewesen war, wollte sie nichts riskieren.

Dann ging sie hoch und machte es sich im Bett bequem. Naja, hier könnte man ja mal ein Fenster aufmachen, fiel ihr ein, als es schon dunkel war. Aber der Griff zum Fenster erwies sich als enttäuschung, der Sicherheitsriegel war abgeschlossen. Jetzt um die Uhrzeit noch nach dem SChlüssel zu suchen musste nicht sein, in einer Nacht bei geschlossenem Fenster würde sie schon nicht ersticken.Also kuschelte sie sich in ihre warme Decke und schlief ein.

Sie schreckte hoch. Hatte sie etwas gehört? Ja, da war ein Geräusch, das hier nicht hingehörte. Früher hatte sie das nachts öfter gedacht, wenn die Kaninchen im Käfig hin und her rannten oder die Meerschweinchen anfingen zu quieken. Besonders die Kaninchen konnten manchmal Geräusche erzeugen wie eine zufallende Tür oder jemand auf der Treppe. Aber das hier war anders. Sie horchte. Männerstimmen. Ganz klar, sie hörte, wie zwei Männer sich unterhielten! Und das ganz leise aber in direkter Nähe. Die Fenster waren doch alle zu, oder? Was konnte das sein?

Ihr Herz fing heftig an zu pochen, was war bloß los? Sie hielt den Atem an und horchte weiter. Aber die Stimmen klangen so garnicht bedrohlich. Es war auch kein gelegentliches Flüstern, es war ein ganz normales Gespräch, in leiser, aber normaler Lautstärke. Vorsichtig stand sie auf und ging zu ihrer Zimmer Tür. In das Geräusch mischte sich ein ganz seltsames Rauschen.

Ohmann! Sie schlug sich mit der flachen Hand gegen die Stirn und ging ins Zimmer ihres Bruders. Kann der seinen Radiowecker nicht wenigstens in den Ferien und wenn er sowieso nciht daheim ist ausschalten???

Urlaubszeit

Eine Woche Urlaub. Eine Woche Strand und Meer? Eine Woche in die Berge? Eine Woche Museumstour? Eine Woche Großstadtrummel?

Tja…. was macht Frederike wohl so in ihrem Urlaub?

Nun, die hälfte der Woche war bereits für einen Geburtstag meiner Oma verplant, aber da komme ich später zu. Es blieben also nur noch 4 Tage zur freien Nutzung. Nach einigem hin und her hab ich dann beschlossen mit meiner Schwester für die paar Tage nach Berlin zu fahren. Schön gemütlich zu zweit ein bisschen entspannen und nebenher vielleicht noch was sehen. Vorallem aber erstmal den Schlafmangel nachholen, entspannen und vollkommen erholt wiederkommen. So weit die Theorie. Tja, kaum in Berlin angekommen haben wir überlegt, was wir die ganze ZEit über machen könnten. Ein Programm hatten wir bis dato nicht erstellt, wir dachten, wir lassen uns mal inspirieren, uns fällt schon was ein. Das war dann auch so. Uns viel mehr als genug ein. In gerade mal drei Tagen Madame Tussauds, shoppen, Museum der unerhörten Dinge (leider geschlossen, aber so lange wie wir für Anreise und Rückfahrt gebraucht haben zählt das trotzdem), Technikmuseum, Gruselkabinett und Museum im alten Luftschutzbunker, Blueman group, Botanischer Garten, Brandenburger Tor, Siegessäule (komplett verpackt bis obenhin…), Lafayettes, KaDeWe, Anhalter Bahnhof, Hackesche Höfe, Gendarmenmarkt, …. (ich wollte gerade fast Eiffelturm schreiben -.-)

Und schlafen und Essen muss man ja auch noch :P Naja, im Endeffekt bin ich also ziemlich viel hin und hergehetzt mit meiner Schwester, weil wir so viel sehen wollten und entspannend war das nicht. Aber sehr lustig =)

Dann war ich einen Tag daheim, an dem ich natürlich dann doch wieder gearbeitet habe, ich kann ja nciht stillsitzen ;)

Und dann gings zu meiner Oma. Wenn man das als Urlaub bezeichnen kann. Ich hab so eine Oma „Ich bin alt, mir geht es schlecht also müsst ihr euch nach mir richten.“Die hat nichtmal extra eingekauft für die Tage als wir zu 5. (!!!) zu BEsuch gekommen sind. Und wenn du dann was zu trinken nimmst, gibts den Vorwurf: Ich brauch ja wohl auch noch was zu trinken, wenn ihr wieder weg seid.

Naja, dank meinem Buch (Die Rückkehr des Tanzlehrers. Ich habs zwei Tage lang nicht aus der Hand gelegt, um dann auf der Zugfahrt nichts mehr zu lesen zu haben. Aber da ich sowieso mal wieder einen ungewollten Aufenthalt in Köln hatte (oh, wie ich diesen Bahnhof liebe *Ironie*) habe ich mir da einfach das nächste Buch vom selben Autor gekauft =) waren die zwei Tage in Holland trotzdem ganz schön. Aber ich finde es immer schade, wenn Menschen es sich selbst so schwer machen……………. ist allerdings inspirierend, was das schreiben angeht……………..*träum* ok, ich bin dann mal weg, Notizen machen :P