what made me the happiest person today

Jeden Tag gibt es tolle Momente. Meine heute:

pünktlich um halb 8 aus dem Bett gekommen zu sein, obwohl der Alkoholpegel gestern höher war als meine Erwartungen an meine Prüfungen

Die pünktliche Straßenbahn, obwohl im Internet große Verspätungen vorhergesagt wurden

Die erfolgreiche Moderation einer erfolgreichen und interessanten Berufsfelderkundung

Total fertig zu sein und dann vom tollsten Mensch der Welt in die Arme genommen zu werden. Und dann noch von diesem Mensch gesagt bekommen, dass man das Wichtigste ist. *.*

mindestens 10 Wohnungsbewerbungen zu schreiben. HOFFNUNG

auf zwei davon direkt Antwort zu bekommen, und das nichtmal als direkte Absage!

sich mit Herr der Ringe vorm Informatik pauken abzulenken und stattdessen die Geburtstagsfeier zu planen.

dabei festzustellen dass es doch einige Menschen gibt, mit denen man sich so gut versteht, dass man mit ihnen feiern möchte. So viele, dass das Wohnzimmer daheim wohl doch nicht mehr reicht. So schlimm kann ich ja garnicht sein =)

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Freiwilligenarbeit….. NOT

Wer freiwillig arbeitet, arbeitet alleine. Das war schon lange klar. Aber so extrem wie momentan hatte ich das auch noch nicht. Als Teil meines Studiums gibt es ein Projekt, in dem in Gruppenarbeit ein Siedlungsgebiet geplant werden soll. Hierzu wurden Mitglieder einer Gruppe in unterschiedliche Fachrollen eingeteilt. Alles schön und gut und bis zum ersten Bericht, der abgegeben werden musste war auch alles noch relativ in Ordnung und hat schon irgendwie Spaß gemacht. Abgesehen davon, dass Diskussionen von mir dominiert wurden, was aber auch mit an der Tatsache liegt, dass ich bei so etwas die Klappe nicht halten kann (notiz: daran sollte ich mal arbeiten), war die Arbeit gerecht verteilt. Aber jetzt, wo es auf den Endbericht zugeht hat einfach keiner mehr wirklich Lust. Und das merkt man extrem! Ich verlange von mir selbst immer eine konstante Leisung und versuche mich gegen Ende noch ebenso reinzuhängen wie zu Beginn der Sache. So habe ich dann auch angeboten, im Zweifelsfall die Endpräsentation zu halten. Vor 600 Leuten ein Thema vertreten, damit habe ich eher weniger Probleme. Ich war zwar etwas deprimiert, dass sich auch nachem ich mich freiwillig gemeldet hatte niemand auf die Idee kam, mich zu unterstützen und mit mir zusammen die Präsentation zu machen, aber auch damit konnte ich noch leben.

Tja, und dann konnte ich mal wieder nicht nein sagen und habe auch noch zugesagt, das Fazit und Nachwort für unseren Bericht zu schreiben. An sich wäre das auch noch nicht so das Problem, wenn ich mich konzentriere schreibe ich das innerhalb einer halben Stunde ordentlich ausformuliert auf. ABER: ich bräuchte dann eventuell mal ein bisschen an Informationen von den anderen Fachrollen, WAS ich überhaupt da rein schreiben soll. Denn ich kann ja nur für meinen Bereich sprechen, da ich den Rest inhaltlich nur oberflächlich kenne und nicht wirklich beurteilen kann. Doch ärgerlicherweise fühlt sich jetzt keiner mehr verantwortlich, jetzt wo ich gesagt habe, ich schreibe es. Und ich bin gerade am kochen, denn wie soll ich denn etwas schreiben, wovon ich so keine Ahnung habe.

Also ziehe ich alle Register: Jetzt gibt es eine Rundemail: Wer mir nicht bis Montag was geschickt hat, meldet sich damit freiwillig zum präsentieren. ICH HAB NÄMLICH GENUG VOM ALLEINGANG!