Jetzt

Wenn ich an dich denke

erfüllt mich Widerwille.
Manchmal auch Ekel.
Was ich einst so haben wollte,
so begehrt habe,
stößt mich ab.
Die strahlenden, liebevollen Augen,
Ich kann jetzt die Sturheit,
die Engstirnigkeit,
die mangelnde Toleranz,
All das kann ich jetzt sehen.
Und es widert mich an!

Ich sehe dich wieder so,
wie ich dich vor allem gesehen habe.
Ein Kind, geistig.
Ein Kind, das eine Schulter braucht, um getröstet zu werden,
aber wegläuft und weiterspielt
sobald die Wunde aufhört weh zu tun.
Ich gab dir meine Schulter.
Du hast sie mir genommen.
Wie soll ich jetzt dem nächsten Menschen,
der eine starke Schulter braucht
eine geben.
Du hast sie weggenommen.
Jetzt habe ich nur noch eine.
Und glaub mir,
so schnell gebe ich die keinem,
Denn was ist ein Mensch
ohne eine tröstende Schulter?

Aber
was ist ein Mensch,
der seine tröstende Schulter nicht
anbietet?

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