Archiv der Kategorie: Poesie

Thousand Years

We met, it feels like some thousand years ago.

what would happen later on I couldn’t yet know. 
But you were on my happy side, you always were
I can’t even say how you got there.

When I remember happy times, there’s two persons on my mind. 
And one of them is you, isn’t that kind of kind? 
You and your friends, that’s who you were,
back in those days. 
I hadn’t thought you’d still be there,

just you, but in a hundred different ways.

Catch me if you can, I dare you! 
That’s how I fight. 
And you caught me every time, 
though you never even tried.

Für Martin.
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random thought about love.

black and white. that’s not life’s way.

everything, even me, is grey.
or any other colour in between,
sometimes all of them,
sometimes only red, yellow or green.
relationships can’t be fairytale-ones.
I’d though I had one of those once
and it was ripped apart in the most horrible way.
hurt to the last bit of my heart
I now prefer grey.
laughing and crying is what trust means
and love. It’s not all is perfect, it’s it can work.
i don’t want you to be perfect, cause I’m far from it.
and I don’t want to spend my life thinking about whether I deserve   you or not.
OR why.
Love is not about deserving anything. You don’t deserve.
You fight for it, but it doesn’t guarantee you anything. Love is about support,
about being better together than you are on your own.
I’m better with you. You’re not white and shiny and perfect.
But you’re just the right size and colour for me.
My winter jacket when I’m cold, and like my toothbrush you help me to spit the bad taste of life out on some days.

Quand même, je t’aime 2

Tu voulais prevenir
des choses comme ca.
Mais la seule facon de les prevenir
est pas me revoir.
Ce qui est aussi la seule facon
de me faire du mal.

Alors malgré tout
j’espère que
quand-même
tu m’aimes.

De ta facon.
Sans promesses.

Et malgré tout
je sais que
quand-même
je t’aime.

De ma facon.
Sans regrets.

 

 

Dieses Gedicht schrieb ich nach dem Abitur, ursprünglich als Fortführung des Gedichtes Quand-même, je t’aime.

Kannst du sie hören?

Wer Schmetterlinge lachen hört

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein
ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken.

Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Tier, zum Narr, zum Weisen,
und kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.

Er weiß, dass er nichts weiß,
wie alle andern auch nichts wissen,
nur weiß er was die anderen
und er noch lernen müssen.

Wer in sich fremde Ufer spürt,
und Mut hat sich zu recken,
der wird allmählich ungestört,
von Furcht sich selbst entdecken.

Abwärts zu den Gipfeln
seiner selbst blickt er hinauf,
den Kampf mit seiner Unterwelt,
nimmt er gelassen auf.

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein,
ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken.

Der mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genauso sterben,
und ist selbst dann lebendiger,
als alle seine Erben.

Text: Carlo Karges
Musik: Novalis

Quand même, je t’aime

Si tu me donnes un regard d’ennuie
je peux voir que je suis rien qu’une de ces filles
pour toi, rien d’autre, rien d’important.
Mais je t’aime,
quand-même.

Si tu entends quelqu’un parler de moi
tu demandes de qui ils parlent, mais pout toi
la réponse, c’est égal, rien d’important.
Moi, je t’aime,
quand-même.

Si tu passes ta vie
avec une autre fille
sans penser une seule fois
à moi,
je ne crois pas
que je pourrais vivre comme ca,
t’est trop important.
Car je t’aimerais
quand-même.

 

Dieses Gedicht schrieb ich in der 12. Klasse im Französischunterricht

Dornröschen

Und so dreht sich das Spinnrad des Lebens
weiter und immer weiter.
Immer schneller,
immer weiter,
unaufhörlich.

Ich komme, ich komme zu dir, mein Liebling,
ich bin unterwegs.
Immer schneller
dreht sich das Spinnrad
meines Lebens.

Immer schneller von dir weg.

Ich renne, schneller, schneller, Kind,
lauf, lauf um dein Leben,
lauf um ihr Leben,
laufe zum Leben.
Gib nicht auf.

Immer weiter von dir weg.

Jetzt

Wenn ich an dich denke

erfüllt mich Widerwille.
Manchmal auch Ekel.
Was ich einst so haben wollte,
so begehrt habe,
stößt mich ab.
Die strahlenden, liebevollen Augen,
Ich kann jetzt die Sturheit,
die Engstirnigkeit,
die mangelnde Toleranz,
All das kann ich jetzt sehen.
Und es widert mich an!

Ich sehe dich wieder so,
wie ich dich vor allem gesehen habe.
Ein Kind, geistig.
Ein Kind, das eine Schulter braucht, um getröstet zu werden,
aber wegläuft und weiterspielt
sobald die Wunde aufhört weh zu tun.
Ich gab dir meine Schulter.
Du hast sie mir genommen.
Wie soll ich jetzt dem nächsten Menschen,
der eine starke Schulter braucht
eine geben.
Du hast sie weggenommen.
Jetzt habe ich nur noch eine.
Und glaub mir,
so schnell gebe ich die keinem,
Denn was ist ein Mensch
ohne eine tröstende Schulter?

Aber
was ist ein Mensch,
der seine tröstende Schulter nicht
anbietet?